Hauskauf in digitalen Zeiten. Alles online oder was?

Kürzlich brauchten wir ein neues Geschäftsauto. Wir hatten ein Budget und auch eine Vorstellung, was wir dafür bekommen.

Also haben wir online recherchiert, uns viele Bilder angeschaut und diverse Ausstattungen verglichen. Es dauerte nicht lange und schon hatten wir uns auf zwei Favoriten geeinigt. Gereicht hat uns das aber noch nicht, um einen definitiven Entscheid zu fällen.

Erst online, dann ab in den Showroom

Immerhin ist ein Geschäftsauto eine Investition, also ab in die Showrooms der beiden Anbieter. Hier haben wir die Autos genauer inspiziert. Wir sind Probe gesessen, sind mit den Fingern übers Lederpolster gestrichen, ja, wir haben auch daran gerochen und wir sind die Autos Probe gefahren. Dann, aber wirklich erst dann, haben wir uns mit einem guten Gefühl für eines der beiden Geschäftsautos entschieden.

Warum ich Ihnen das erzähle?

Sie ahnen es schon: Wenn wir uns bei einem Autokauf erst vor Ort definitiv entscheiden können, wieviel mehr Sinn macht es dann, bei unserem Wunschhaus etwas genauer hinzuschauen. Nehmen Sie beispielsweise dieses Badezimmer-Bild.

Auf den ersten Blick sieht es toll aus. Stimmt, aber erst vor Ort sehen und fühlen Sie, wie der Marmor sich anfühlt, ob die Armaturen angenehm zu bedienen sind. Hat es Risse im Marmor oder ist es gar ein Laminat? Bei einem so weittragenden Investment wie einem Hauskauf sind eine bis mehrere persönliche Hausbesichtigungen das A und O, um einen nachhaltig befriedigenden Entscheid treffen zu können.

Virtuelle Bilder versus persönliche Hausbesichtigung

Viele meiner Maklerkollegen fahren völlig auf virtuelle Besichtigungen ab, ja machen fast schon eine Religion daraus. Oder zumindest einen Hype. Es stimmt schon, eine gewisse Vor-Selektion ist damit möglich, was zur Folge hat, dass nur wirklich Interessierte zu einer persönlichen Besichtigung kommen. Und, Sie stimmen sicher mit mir überein, es spart Zeit.

Aus langjähriger Erfahrung: Mit etwas Old School fahren Sie langfristig besser

Deshalb möchte ich Sie bereits dann kennenlernen – Sie dürfen mich also ruhig altmodisch nennen –, wenn Sie noch nicht so genau wissen, was Sie suchen oder wieviel Sie investieren oder sich leisten möchten. Gut möglich, dass ich in meiner Schublade gerade für Sie ein passendes Objekt habe. Oder ich in einem Monat das perfekte Haus für Sie finde. Oder Sie haben vielleicht Fragen zur Finanzierung und ich kann Ihnen meinen besten Bankkunden-Berater vermitteln und dieser hilft mir auch mal wieder.

Wir verstehen uns … 😉

Autor: Hans Graf